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Hans & Max Limpert - von Sascha Dörrenbächer

LIMPERT SIEGT IN SACHSEN

– Hans und Max Limpert feiern Sensationssieg bei der AvD Sachsen Rallye

– Zweikampf an der Spitze: Melzer knapp vor Kremkau

– Viele Zuschauer und super Stimmung entlang der Wertungsprüfungen

Einen spannenden Schlagabtausch um den Gesamtsieg erlebten die vielen Zuschauer beim 2. Vorlauf des HJS AvD DMSB Rallye Cup der Region Nord im Rahmen der AvD Sachsen Rallye R70 (21.05.2022). Die Stadt Zwickau bot die perfekte Kulisse mit anspruchsvollen Wertungsprüfungen und ein großartiges Ambiente in der historischen Altstadt beim Start und Zieleinlauf. Das Vater-Sohn-Duo Hans und Max Limpert setzte sich im BMW 320is trotz technischer Probleme gegen die Lokalmatadore Mario Czok und Andy Tänczyk (Mitsubishi Evo) durch. Mike Melzer übernimmt im Suzuki Swift Sport die Tabellenspitze vor Domenic Kremkau (BMW 318ti).

Hans & Max Limpert – von Sascha Dörrenbächer

Gesamtsieg trotz technischer Probleme – Favoriten strauchelten

Mit einer Bestzeit in WP 1 „Fraureuth“ übernahmen Mario Czok / Andy Täczyk im Mitsubishi Evo 9 vor Bernd Knüpfer / Alexander Hirsch im Opel Astra OPC die Spitze. Bereits in der zweiten Prüfung „Rosenbach 1“ waren es Hans und Max Limpert, die zum ersten Mal die Bestzeit fuhren und sich mit 0,7 Sekunden Vorsprung an die Spitze schoben. In der dritten Prüfung „Pöhl 1“ konterte der orangefarbene Mitsubishi mit Mario Czok am Steuer nochmals und lag zur kurzen Servicepause mit 0,9 Sekunden in Front.Mit der Tagesbestzeit in WP 4 „Rosenbach 2“ drehten die Limperts das Ergebnis nochmals und fuhren den Gesamtsieg ein, der bis zum Schluss am seidenen Faden hing: „Bereits auf der Verbindungsetappe zur Pause begann der Lichtmaschinenregler seine Funktion zeitweise zu verweigern, was zu Überspannungen und Aussetzern in der Servolenkung führte. Auf WP 5 hatten wir bei ca. 70 Prozent keine Servolenkung, was bei mir zu dicken Unterarmen führte. Auf der langen Überführungsetappe zurück nach Zwickau haben wir den Keilriemen der Lichtmaschine abgenommen und sind mit Batteriespannung gefahren“, zeigte sich der Gesamtsieger überglücklich bei der feierlichen Siegerehrung. Mario Czok / Andy Tänczyk und Bernd Knüfer / Alexander Hirsch vervollständigten das Podium. Ein starkes Comeback feiert Philipp Ullrich mit Copilot Stephan Schneeweiß im Opel Adam R2 auf einem guten vierten Gesamtrang.

Mike Melzer & Marcel Stauch – von Sascha Dörrenbächer

Für das favorisierte Mitsubishi-Duo Olaf Müller und Stefanie Fritzensmeier sollte es ein Wochenende zum Vergessen werden. Bereits in der ersten Wertungsprüfung touchierten sie nach einem Sprung die Leitplanke und kamen auch auf den folgenden Prüfungen im Vogtland nicht an die Zeiten der Spitzengruppe heran. Mit ordentlich Wut im Bauch wollte man auf den beiden finalen Prüfungen den Angriff einleiten, als ein Antriebsschaden am Start zur WP 4 für das vorzeitige Aus sorgte.

Klassensiege für Mike Melzer (NC4) und Domenik Kremkau (NC8)

Domenic Kremkau setzte mit Copilot Marcel Gruber nahtlos an die Top-Leistung vom Auftaktlauf bei der Rallye „Buten un` Binnen“ an und erzielte im BMW 318ti E36 einen weiteren Klassensieg auf dem sensationellen fünften Gesamtrang. Ihre stärksten Widersacher und Markenkollegen Niklas und Guido Möller verunfallten früh in WP 1. Mike Melzer fuhr mit Marcel Stauch im Suzuki Swift Sport eine perfekte Rallye und siegte vor Mirko und Patrick Dulleck im VW Polo. „Das war eine sehr anspruchsvolle Veranstaltung mit sehr schnellen Prüfungen, was mir persönlich überhaupt nicht liegt. Deswegen bin ich umso glücklicher die Klasse gewonnen zu haben und so wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sichern“, strahlte Melzer mit der untergehenden Sonne um die Wette, der dank der größeren Teilnehmerzahl in der Klasse und dementsprechend mehr Zählern für die Meisterschaft die Tabellenspitze übernimmt.

Quelle: HJS DRC Pressemitteilungen Fotos: Sascha Dörrenbächer