- wechselhafte Witterungsbedingungen sorgte für „Reifenpoker“
- Technische Kommissare mit Fehlurteil
- Vorjahressieger Pöttgen mit bislang nur fünf Ergebnissen in Lauerstellung
Mit der 32. ADAC-Ladermanufaktur-Rallye Ostwestfalen fand der zehnte von zwölf Vorläufen zum Ravenol DMSB Rallye Cup 2025 statt. Während der Besichtigungsrunde der drei jeweils doppelt zu absolvierenden Wertungsprüfungen kam es immer wieder zu Regenfällen, so dass es bis kurz vor dem Beginn zu vielen Reifenwechsel kam. Pünktlich zum Start um 11:31 Uhr im Industriegebiet von Rietberg-Mastholte zeigte sich die Sonne gnädig und lediglich wenige Tropfen ergossen sich über den Tag bis zum Zieleinlauf.
An der Spitze gaben Christopher Gerhard mit seiner Copilotin Lena März im Skoda Fabia R5 von Beginn an das Tempo vor, verbuchten alle Bestzeiten und gewannen letztlich mit über einer Minute Vorsprung. Dahinter sorgte Lokalmatador und Publikumsliebling Walter Gromöller mit seinem sächsischen Copilot René Meier und dem mehr als vierzig Jahre alten Opel Ascona 400, mit Drifteinlagen und schönstem Motorensound für ordentlich Stimmung entlang der Wertungsprüfungen.
Um den verbleibenden Podiumsplatz wurde mächtig gerungen: Vor der letzten Prüfung „Mastholte 2“ über 15,11 Kilometer lagen Max Drüge / Björn Mann im Opel Corsa Rally4 in der hart umkämpften Klasse RC4 in Führung, dahinter bliesen Max Schumann / Ann Felke im Renault Clio Rally4 zur finalen Attacke und schafften es mit 1,1 Sekunden Vorsprung zum Sieg: „Das war ein hartes Stück Arbeit – mein Respekt geht an Max und Björn, die hier eine sehr starke Rallye gefahren sind! Ein großes Lob muss man auch dem Veranstalter aussprechen, die jede Kurve in der Region zusammengesucht haben und eine wirklich gut organisierte Rallye boten“, zeigte sich der Saarbrücker Autohausbesitzer Max Schumann abgekämpft, aber glücklich bei der Siegerehrung am Abend.
Der Schweizer Matthias Schläppi startet bisher in der Klasse NC3, wurde von den technischen Kommissaren aber aufgrund von Fehlinterpretationen des Reglements in die Klasse RC4 hochgestuft. Da er keinen Protest dagegen eingelegt hat, ist dieses Ergebnis trotzdem gültig. Mit seinem dritten Klassenrang erzielte er damit lediglich fünf Zähler für die Meisterschaft und konnte damit mit Copilot Dominique Juple die Cup-Führung knapp erobern. Sein ärgster Verfolger Max Schumann hat gute Chancen mit bislang lediglich sechs gewerteten Ergebnissen. Gleiches gilt für Kevin Müller mit Stefanie Spreitzer, der nach dem Sieg im Toyota Yaris GR in der Klasse NC2 ebenfalls seine Meisterschaftschancen in Takt hält. Einen herben Rückschlag verbuchte die bayerische Crew Tony Bayer und Dominik Buß, die ihren BMW 323 TI Compakt E36 mit defekter Antriebswelle vorzeitig abstellten.
Auch in diesem Jahr zeigt sich der amtierende Ravenol DRC-Meister Niklas Pöttgen im seriennahen Seat Ibiza in bestechender Topform! Mit bislang nur fünf gewerteten Veranstaltungen belegt er derzeit den fünften Zwischenrang und erzielte in Ostwestfalen mit Copilot Maximilian Kugler einmal mehr den Sieg in der Klasse NC8 gegen zehn Mitstreiter.
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Quelle: hjs-drc.de



